Warum Sie Macht mögen sollten!

 

Wenn ich mein Mantra wiederhole: Erfolg braucht Persönlichkeit, dann meine ich damit dies:
gerade für Heil- und Beratungsberufe kommt es auf die Person desjenigen an, der diese Dienstleistung erbringt. Handelt es sich doch bei Beratung und Therapie um ein sehr persönliches Geschehen.
In der lösungsorientierten Psychotherapie gab es am Anfang der Entwicklung die Überlegung, Therapie rein computerunterstützt durchzuführen. Bis man irgendwann merkte, dass Psychotherapie so nicht funktioniert. Es braucht einen Menschen. Nur ein Mensch kann einen anderen Menschen in der Art und Weise ansprechen, dass er sich gemeint fühlt.
Im Kern der Persönlichkeit steht, neben anderen Aspekten, die Motivation, also die Handlungsenergie.
Für mich bedeutet Marketing, diese Energie so zu leiten, zu lenken und so zu gestalten, dass sie bei den richtigen Menschen so ankommt, dass eine gewünschte Handlung entsteht. Motivation kann mitreißend ein, kann begeistern, kann Freude bereiten, aufmuntern, Spaß machen und Heiterkeit vermitteln. Eine ganze Menge an Auswirkungen, nicht wahr?

Man unterscheidet vier Arten von Grundmotivationen, die ich Ihnen hier gerne vorstellen möchte.

1. Leistung

Etwas zu leisten und zu vollbringen, ist eine wunderbare Sache. Es braucht Menschen, die eine solche Motivation haben, die also gerne etwas fertigstellen. Handwerker zum Beispiel benötigen genau diese Motivation. Sie müssen Freude am Fertigstellen und Reparieren haben.

2. Freiheit

Das gehört zu meinen Lieblingsmotivationen. Frei zu sein, selber entscheiden zu können, möglichst wenig Einschränkungen zu haben, sind darin enthalten. Die heutzutage oft anzutreffenden Digital-Nomaden gehören dazu. Sie reisen um die Welt, arbeiten ohnehin nur am PC und sind dadurch ganz frei von einem bestimmten Ort. Überhaupt brauchen Freiberufler und Freelancer diese Motivation.

3. Beziehung

Wer besonders beziehungsmotiviert ist, wird auf Dauer nicht glücklich, wenn er nur Sachen sortieren muss oder reparieren. Er braucht Kontakte, braucht Zeit, diese Kontakte aufzubauen. Natürlich gehören alle beratenden und heilenden Berufe dazu, Menschen, die in der Pflege arbeiten, aber durchaus auch Verkäufer und Verkäuferinnen. Berater und Heilpraktiker/Mediziner ohne diese Motivation werden vielleicht statt dessen leistungsmotiviert sein und daher eher an den Ergebnissen interessiert – nicht aber so sehr am Menschen.

4. Macht

Wer machtmotiviert ist, der mag Dinge verändern oder Veränderung initiieren. Das ist jemand, der auch gerne entscheidet und ungern die Dinge so sein lässt, wie sie gerade sind. Wer Leitung wahrnimmt, braucht diese Motivation.
Aber eben auch Berater und Menschen in heilenden Berufen.
Und so kommen wir zum springenden Punkt dieses Artikels.
Als Berater, Heiler, Heilpraktiker oder Mediziner brauchen sie Machtmotivation. Sie wollen doch, dass sich im Leben des Klienten oder Patienten etwas ändert, oder?
Deshalb ist Macht auch so wichtig. Es ist nicht mit dem zu verwechseln, was wir Machthunger nennen. Es geht nicht darum, andere zu beherrschen und über sie zu bestimmen. Es geht nur darum, dass ich Freude daran habe, etwas zu verändern oder daran beteiligt zu sein, dass sich etwas ändert.

Ohne Zweifel ist es so, dass es ein ausgewogenes Maß zwischen Macht- und Beziehungsmotivation geben muss. Das wird bei jedem anders sein. Die Wahl der Fachrichtung oder der Therapiemethode kann teilweise schon viel darüber aussagen.
Wer fortlaufend den Eindruck hat, nicht erfolgreich zu sein oder von Misserfolg zu Misserfolg zu rennen bzw. wessen Praxis nicht den gewünschten Erfolg zeitigt, der sollte sich auch darüber Gedanken machen, wie die eigene Motivationsbalance aussieht.

Es gibt ein wissenschaftlich validiertes Verfahren, dies herauszufinden. Sollten Sie Interesse haben, so melden Sie sich bitte. Gerne kann ich Ihnen dazu etwas anbieten.

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