Empfehlungsmarketing für Ihre Praxis

In Heil- und Beratungsberufen zählt die Empfehlung von Freunden, Bekannten oder aus der Familie ganz besonders. Geht es doch zumeist um sehr persönliche Fragen und Themen. Außerdem geht es ja nicht nur darum, dass der Berater oder Therapeut fachlich gut ausgebildet ist. Es geht auch darum, ob ich auf eine Persönlichkeit treffe, der ich vertrauen kann und die mir sympathisch ist. Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist daher besonders effektiv. Diese sollten Sie daher gezielt fördern und für sich nutzen.

Hier gebe ich Ihnen 10 Tipps, was Sie tun können, um möglichst viele Empfehlungen zu bekommen:

1. Empfehlen Sie sich selbst

Das ist meistens das schwierigste zu sagen: ich bin der Richtige/die Richtige, ich empfehle mich. Fällt es Ihnen schwer zu sagen: ich empfehle mich, dann sollten sie daran gezielt arbeiten (ich unterstütze Sie gerne dabei). Wenn Sie sich nicht empfehlen, warum sollten es dann die anderen tun? Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, nichts mit Stolz und Arroganz. Es geht einfach darum, davon überzeugt zu sein, gute Arbeit zu leisten. Sollten Sie daran Zweifel haben, dann wird es Zeit das anzugehen!

2. Bieten Sie Gutscheine an

Nicht überall sind Gutscheine eine gute Möglichkeit. Aber es werden zu Geburtstagen oder zu Weihnachten immer wieder originelle Gutscheine gesucht. Entwickeln Sie doch ein spannendes Angebot, dass Sie mit einem Gutschein bewerben. Und wenn Sie dann noch einen schön gestalteten Gutschein haben, dann werden Sie auch Abnehmer haben

3. Bitten Sie um Empfehlungen

Wenn Sie eine Behandlung erfolgreich abgeschlossen haben oder eine Beratung, dann fragen Sie sich, ob ihr Klient/Patient nicht in drei bis vier Sätzen aufschreiben kann, was ihm besonders gefallen und gut getan hat. Bitten Sie aktiv um Rückmeldung – natürlich nur dort, wo Sie zu recht vermuten, dass sie positiv ausfallen wird.

4. Facebook Werbung nutzen

Auf Facebook kann man für relativ wenig Geld gezielt werben. Und was unser Thema betrifft. Sie können Freunde ihrer Facebook-Freunde bewerben. Diese sehen dann, dass jemand aus dem Facebook-Freundeskreis bereits mit Ihnen verbunden ist, und die Chance ebenfalls auf “Gefällt mir” zu klicken steigt signifikant.

5. Sammeln Sie Sätze

Am Ende einer Beratung wird meistens ein Feedbackgespräch geführt. Hier fallen oft Sätze, die Sie unter Achtung des Datenschutzes nutzen dürfen. Schreiben Sie doch am Ende der Woche einfach alle Sätze auf, die Ihnen gesagt wurden (ohne Namen zu nennen, können Sie das machen)

6. Auf Reaktionen antworten

Hinsichtlich der verschiedenen Bewertungsportale wird oft die Sorge wegen negativer Rückmeldungen geäußert. Natürlich kann das vorkommen – niemand ist perfekt und es kommt einfach vor, dass jemand sich auch bei allem Bemühen gut behandelt fühlt. Bitte antworten Sie auf jede negative Äußerung, laden Sie vielleicht zu einem Gespräch ein. Sie sollten jedoch niemals die Kritik “abbügeln” – die sachliche Lage können und sollten Sie jedoch klarstellen, nicht die Meinung des anderen

7. Schaffen Sie transparente Kommunikation

Punkt 6 passt auch zu diesem Thema. Klare Kommunikationswege und verlässliche Kommunikation sind unerlässlich. Antworten Sie rasch auf Anfragen und Kommentare – zeigen Sie stets Interesse.

8. Nehmen Sie Kontakt auf

Nach einer Behandlung oder Beratung können Sie durchaus nochmals Kontakt zu Patienten oder Klienten aufnehmen und um eine Rückmeldung bitten. Das können Sie entweder durch eine Email machen oder via Post mit einem frankiertem Rückumschlag. Bei Google können Sie dafür sogar einen Fragebogen entwickeln, wo Klienten/Patienten nur noch ihre Antworten eintragen müssen. Es macht sicherlich einen guten Eindruck, wenn Sie bei der letzten Sitzung fragen, ob Sie in dieser Hinsicht nochmals auf den Patienten/Klienten zukommen dürfen.

9. Verschicken Sie zwei Gutscheine

Noch etwas zu Gutscheinen. Versenden Sie doch an Stammkunden und Stammpatienten zwei Gutscheine für eine Veranstaltung. So kann Ihr Stammkunde einen Gutschein verschenken.

10. Bedanken Sie sich für jede Empfehlung

Fragen Sie bei einem neuen Patienten oder Klienten danach, wie er von Ihnen erfahren hat. Wurde er empfohlen, dann fragen Sie von wem die Empfehlung ausgesprochen wurde. Nehmen Sie Kontakt  mit der Empfehlerin auf und bedanken Sie sich. Vielleicht haben Sie auch kleine Giveaways, die sie verschenken können. So sorgen Sie für weitere Empfehlungen

 

Es gibt so viele spannende Möglichkeiten, Empfehlungsmarketing zu betreiben. Sie sollten möglichst viele nutzen, die zu Ihnen und Ihrem Angebot passen.
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