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Marketing-Tipps von meiner ersten Tupper-Party

Marketing-Tipps von meiner ersten Tupper-Party

Vor wenigen Tagen war es soweit: Ich besuchte meine erste Tupper-Party. Ich kannte diese Institution schon sehr lange – habe ich doch zahlreiche Frauen in meinem Bekanntenkreis, die begeistert sind von den Plastiktöpfen, Küchenhelfern, Brotkisten und Käsereiben aus dem Hause Tupper. Und ich muss zugeben: Insgesamt bin ich von den Produkten auch sehr angetan.
Ich habe mich dann entschieden, auch einmal an einer solchen Verkaufsveranstaltung teilzunehmen, einfach um zu sehen, was sich da abspielt und was man lernen kann. Denn eins ist doch gewiss: Tupper hat mit seinen Parties enormen Erfolg – ich habe es an dem Nachmittag erlebt. Aus dieser Erfahrung habe ich 10 Marketing Tipps zusammengefasst:

Marketing Tipp 1: Atmosphäre schaffen

Man mag es Kaffeeklatsch nennen oder was auch immer. Auf alle Fälle kommt gleich eine andere Atmosphäre auf, wenn man nicht in einem anonymen Verkaufsraum sitzt, sondern im Wohnzimmer einer Bekannten und mit ihrem Geschirr Kaffee trinkt und Kuchen isst – nicht zu vergessen der Likör am Anfang.
Schaffen Sie eine persönliche Atmosphäre, die Bezogenheit ausdrückt.

Marketing Tipp 2: Schenken Sie!

Am Beginn einer jeden Tupper-Party bekommt man ein Geschenk. das ist ein Artikel aus dem Programm. Ich habe einen Kartoffelstampfer bekommen und wurde auch gleich belehrt, dass ich diesen als Halter für die Küchenrolle und als Ständer für Brezel nutzen kann.

 

Marketing Tipp 3: Vergrößern sie den Rahmen des Nutzens

Wie schon beim Kartoffelstampfer – bei vielen Produkten von Tupper erklärte uns die Vertreterin, was man mit den Produkten noch alles anstellen kann. Mal ist die Schüssel eine Schüssel, mal ein Bowle-Behälter oder eine Obstschale. Die Tupper-Dose ist mal eine Brotkiste, beherbergt meinen Salat fürs Büro oder ist der Ort, wo ich meine Wurst aufbewahre. Mit Tupper kauft man nicht nur ein Produkt, sondern viele Lösungen in einem.

Marketing Tipp 4:Ermöglichen Sie taktile Erfahrungen

Jedes Produkt wurde vorgestellt und es wurde sogleich weitergegeben. So konnte jeder das Produkt in die Hand nehmen und selber einen Eindruck bekommen. Die solide Verarbeitung der Tupper-Waren ist eines der großem Pluspunkte und dadurch spürbar.

 

Marketing Tipp 5: Zeigen Sie das Produkt in Aktion

Neben den klassischen Dosen von Tupper gibt es auch ein paar umfangreichere Küchenhilfen. So eine Raspel und eine Reibe. Beide wurden vor Ort vorgeführt und der geraspelte Käse landete gleich auf dem Auflauf, der während des Vortrages im Backofen brutzelte und anschließend verzehrt werden konnte.

Marketing Tipp 6:Verknappen Sie ihre Produkte, Angebote etc.

Zu jeder Zeit gibt es Sonderangebote bei Tupper – die aber nur eine ganz kurze Zeit gültig sind. Und bei den Preisen ist eine 10%ige Reduzierung manchmal schon richtig viel Geld. Da heißt es dann: Jetzt oder nie. Und so wird doch mancher Kauf getätigt, der zu anderen Zeiten ausbleiben würde.

Marketing Tipp 7:Arbeiten Sie mit Beziehungen

Zu jeder Tupper-Party gibt es eine Gastgeberein und eine Vertreterin des Unternehmens, die meistens nebenamtlich arbeiten. Die Gastgeberin bekommt ein Gastgeschenk, für jeden Kauf, der bei der Party getätigt wird, Punkte, die in Produkte umgetauscht werden können. Außerdem kann die Gastgeberin bestimmte Artikel günstiger erwerben. Viel wichtiger aber ist es, dass die Gastgeberin Freundinnen und Freunde einlädt, an der Tupper-Party teilzunehmen. Wer will sich da die Blöße geben und ohne Bestellung nach Hause gehen. Die Beziehung macht es und das glaubwürdige Zeugnis – denn die Gastgeberin hat mit dem Unternehmen Tupper ja nichts zu tun.

 

Marketing Tipp 8: Erzählen Sie Geschichten zu Ihren Produkten

Zu vielen Produkten wusste unsere Vertreterin eine Geschichte zu erzählen – meist aus dem Einsatz des Artikels. So wurde vieles lebendig und spannend. Sogar ein Gedicht wurde vorgetragen, um die breite Einsatzmöglichkeit einer großen Schüssel darzustellen.

 

Marketing Tipp 9: Verkaufen Sie einen Lifestyle oder Gefühle, nicht Produkte

Das ist nichts Neues, aber immer wieder wichtig. Bei Tupper kaufe ich nicht einfach nur Plastik, sondern ich habe den Eindruck, etwas Wertvolles zu kaufen, dass mir hilft, dass schön ist und lange hält. Ich gehe mit einem sicheren und zufriedenen Gefühl nach Hause.

 

Marketing Tipp 10: Geben Sie Rezepte weiter

Zu vielen Produkten gibt es inzwischen eigene Rezept-Bücher. Selbst zu einem kleinen Kräuter-Zerkleinerer kann man ein Minikochbuch erwerben. So zeigt man auf, was in einem Gerät alles steckt. Tipps und Tricks zum benutzen eines Ihrer Produkte kann den Verkauf steigern.
Mir hat meine erste Tupper-Party viel Spaß gemacht und ich habe viel über Marketing gelernt – übrigens auch darüber, wie unterschiedlich sich Männer und Frauen auf Tupper-Parties verhalten. Ich bekomme jetzt bald eine Trinkflasche, einen Kräuter-Zerkleinerer (der hat natürlich einen viel schöneren Namen) und eine Kartoffel-Kiste – auch hier gibt es schönere Formulierungen. Und daher jetzt der letzte Tipp: Geben Sie ihren Produkten Namen und damit Gesicht und Persönlichkeit.
Wenn Ihnen meine Marketing Tipps gefallen haben oder Sie etwas ergänzen möchten: einfach als Kommentar schreiben.
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Foto: pixabay.com/feelphotoz

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